Nachlese: Mord nach Noten
Ein Krimi-Musical, in dem hinter jedem Ton ein dunkles Geheimnis lauert. Ein Schuss, ein Toter und zwei Ermittlerinnen. Eine Bar mit zu viel Atmosphäre und zu wenig Alibis. Und mittendrin: eine Kassette, die niemand mehr abspielen kann, weil kein Mensch weiß, wo man 2026 noch einen Kassettenrekorder herbekommt.
Wer hat geschossen? Wer lügt? Und ist der Mörder wirklich immer der Trommler? Schließlich sind die Gedanken frei – und wem Blut an den Händen klebt, muss noch lange nicht gewusst haben, dass die Knarre geladen war.

Fotos: Saidi-sign.de
Mit furiosem Temperament und stimmgewaltigen Gesängen mal Solo mal im Duett, brillierten Angela Hack und Martina Bläsi im bis zum letzten Platz ausverkauften Dorfhaus Café in Zell unter Aichelberg.

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Da niemand von den Gästen so richtig wusste was ein Krimi Musical ist, waren alle sehr gespannt. Vom bekannten Kriminaltango, bis zur Brechts Ballade von Mackie Messer, sowie vielen vielen anderen Moritaten die meist humorvollen und makabreren Inhalts waren, war alles zu hören.
Das von Martin Straub virtuos gespielte Klavier riss das Publikum und wahrscheinlich auch die Sängerinnen mit, so dass sich alle in der Musik geradezu baden konnten.
Doch so eine schwungvolle Musik ohne Rhythmus und Schlagzeug ist undenkbar: und auch hier kam das Publikum auf seine Kosten, Markus Deutschle trommelte mit viel Taktgefühl und Schwung, so dass alle ihren Spaß daran hatten.
Es waren zwei rundum gelungene Vorstellungen im gemütlichen und heimelichen Dorfhaus in Zell.

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